Tor beim Startelf-Debüt: Zuhause feiern sie Bayern-Talent als „Mini-Modric“ | Sport


Was für ein Startelf-Debüt von Lovro Zvonarek (19)!

Das Bayern-Juwel durfte gegen den VfL Wolfsburg in der Bundesliga am Sonntag wegen der elf Verletzungen und Ausfälle nach dem Real-Spiel erstmals in der Startelf des deutschen Rekordmeisters ran – und er schoss direkt nach vier Minuten das 1:0 mit schönem Flachschuss ins Eck.

In seiner Heimat wird der Kroate schon mit Landsmann und Real-Madrid-Legende Luka Modrić (38) verglichen!

Zvonarek über den Modrić-Vergleich zu BILD: „Jeder kroatische Junge, der Fußball spielt, hat Modrić als Idol! Deshalb kann ich mich glücklich schätzen, wenn mein Name neben seinem genannt wird.“

Über seine Spielweise sagt er: „Mein Ziel ist es, immer mutig zu spielen.“

Das zeigte er direkt mit seinem schönen Tor. Zvonarek: „Mit meinem Einsatz ist ein Traum in Erfüllung gegangen und das Tor in der vollen Allianz Arena war ein sehr wichtiger Moment für mich. Viele Spieler haben mich unterstützt und mir Tipps gegeben. Vor allem Aleks (Aleksandar Pavlovic, Anm. d. Red.) hat mir sehr geholfen. Wir haben eine gute Verbindung zueinander.“

Super-Bubis: Zvonarek feiert seinen Treffer mit Pavlovic

Super-Bubis: Zvonarek feiert seinen Treffer mit Pavlovic

Foto: ULMER

Schon vor seinem Wechsel zu Bayern im Sommer 2022 sorgte Zvonarek in seiner Heimat für einen bemerkenswerten Rekord: Mit 16 führte er sein Team Slaven Belupo als Kapitän aufs Feld. Damit wurde der offensive Mittelfeldspieler der jüngste Kapitän in der Geschichte der höchsten kroatischen Liga.

Trainer Thomas Tuchel (50) schwärmt: „Lovro ist ein feiner Kerl. Schauen sie mal, wie der strahlt, wenn er aufs Feld geht oder vom Feld runterkommt. So trainiert er auch. Er ist extrem fleißig. Er hat es super gemacht, ein Tor erzielt. Es gibt wirklich keinen, der ihm das nicht gönnt, weil er wirklich ein feiner Kerl ist.“

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Teaser-Bild

Quelle: BILD/Reuters

Auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß (72) dürfte nach seiner Kritik an der Talente-Entwicklung von Tuchel glücklich über die Torpremiere von Zvonarek sowie die Debüts von Matteo Perez Vinlöf (18) und Jonathan Asp Jensen (18/wurden beide eingewechselt) sein.

Ebenfalls sein Bundesliga-Debüt durfte Bayerns dritter Torwart Daniel Peretz (23/ein Pokal-Einsatz bisher) feiern. Er wurde in der 74. Minute für Manuel Neuer (38) eingewechselt. Neuer: „Das war so abgesprochen, es war ein Dankeschön an Daniel. Glückwunsch an alle, die ihr Debüt gegeben haben. Auch an Lovro, der gleich das Tor gemacht hat, das war sensationell!“

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