Stichwaffen-Attacke – Täter (43) erst kürzlich in die Schweiz eingereist



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Nach der Stichwaffenattacke am Mittwoch in der Schweiz sind erste Details zum mutmaßlichen Täter veröffentlicht worden. Der 43-jährige Spanier sei vermutlich erst vor wenigen Tagen eingereist, teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau mit.

Laut Schweizer Medienberichten hat er am Montag einen Asylantrag gestellt, diesen aber bereits einen Tag später wieder zurückgezogen. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es der Staatsanwaltschaft nach nicht. Der Mann verhalte sich psychisch auffällig.Wie berichtet, hatte der Spanier am Mittwochnachmittag in der Kleinstadt Zofingen sechs Menschen und sich selbst mit einer Stichwaffe verletzt. Bei der Polizei ging ein Notruf ein, dass ein Mann wahllos auf Passantinnen und Passanten einsteche. Er war zunächst am Bahnhof und bewegte sich dann in Richtung eines Bildungszentrums.Hier sehen Sie einen Tweet der Polizei Aargau.Angreifer nach zwei Stunden festgenommen„Wir hatten Unterricht und plötzlich ging die Zimmertür auf und eine Lehrerin kam rein, um uns zu warnen. Sie sagte, dass sie angegriffen wurde“, berichtete ein 18-jähriger Schüler der Zeitung „Blick.“ Die Frau habe eine Wunde am Hals gehabt. Sicherheits- und Rettungskräfte waren nach dem Notruf schnell vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und das Gebiet rund um den Bahnhof abzusperren. Eine Schule wurde vorübergehend geräumt.Der mutmaßliche Angreifer verschanzte sich noch in einem Gebäude, konnte aber nach etwa zwei Stunden festgenommen worden. Er sei selbst auch verletzt gewesen und in einem Krankenhaus behandelt worden.Bange StundenFür die Bevölkerung waren es bange Stunden. Die Polizei konnte zunächst nicht ausschließen, dass eine koordinierte Attacke im Gange war, und rief die Menschen dazu auf, zu Hause zu bleiben und Türen und Fenster zu schließen. Am frühen Abend konnte schließlich Entwarnung gegeben werden: Es sei nur ein Täter unterwegs gewesen.

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