Stationär und online – Warum Möbelriese XXXLutz bewusst zweigleisig fährt



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Mit der Mömax-Eröffnung weiht XXXLutz-Gruppe am Mittwoch, 15. Mai, ihren neuen Standort in Linz ein. Die insgesamt 60 Millionen Euro teure Investiton ist ein Bekenntnis des Welser Unternehmens zum stationären Handel. Parallel dazu forciert man aber auch das „Möbelhaus am Sofa“.

Innerhalb von 20 Monaten errichtete Möbelhandelsriese XXXLutz den neuen Standort in Linz. Direkt neben der Eisenbahnbrücke und der Heimstätte von Fußball-Klub Blau-Weiß Linz eröffnet am Mittwoch das neue Mömax-Einrichtungshaus, nächste Woche folgt der XXXLutz. Kostenpunkt für den Komplex, zu dem auch Lager, Tiefgarage und Büros gehören: 60 Millionen Euro.Investitionen in Geschäfte stehen für die von Wels aus agierende Firma, die zu den drei größten Möbelhändlern der Welt gehört, an der Tagesordnung. „Wir glauben aber genauso an den Online-Handel“, so Sprecher Thomas Saliger, „doch Möbel sind Gegenstände, die man fühlen, sehen und am besten noch ausprobieren will. Dazu braucht man eine gewisse Ausstellungsfläche“.sind für die XXXLutz-Gruppe europaweit tätig. Die Firma mit Hauptsitz in Wels betreibt über 370 Möbelhäuser.Vor rund zehn Jahren begann das Unternehmen damit, online professionell Möbel zu verkaufen, erzählt Saliger: „Viele stationäre Händler wollten den Onlinehandel einfach nicht wahrhaben und haben ihn negiert. Bei uns war das anders. Wir sind da volle Kanne rein, haben kräftig investiert.“Der XXXLutz-Sprecher betont: „Das, was wir bauen, ist ja kein Shop, sondern ein Möbelhaus am Sofa. Die Kaufvorbereitung findet online statt. Viele Leute kommen dann sogar mit den Ausdrucken in unsere Häuser.“

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