Sanfte Seite – Wie Strafverteidiger Mayer zum Ochsen-Paten wurde



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Kiloweise Äpfel
Seit fast einem halben Jahrhundert ist Mayer in Gerichtssälen an der Seite von Schwerverbrechern anzutreffen. Doch zieht der 76-Jährige den Anwaltstalar aus, ist auch die Härte, mit der er in Verhandlungen auftritt, wie weggewischt. Dann packt Mayer kiloweise zerkleinerte Äpfel in einen Kübel und macht sich auf den Weg nach Hainbuch im Wienerwald (NÖ) – zu seinem Patenochs „Martin“: „Vor sechs Jahren bin ich hier zufällig vorbeigefahren. Auf der Wiese hat eine natürlich gehaltene Kuh ein Kalb geboren. Mich hat das so fasziniert, dass ich immer wieder hingefahren bin, um nach ,Martin‘, wie ich den Stier getauft habe, zu sehen.“

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