ÖGK-Mitterer zur Wartezeitenstudie der Ärztekammer Wien


Wien (OTS) Die kürzlich von der Ärztekammer Wien präsentierten Ergebnisse der Wartezeitenstudie zeigen, dass Patientinnen und Patienten in Wien und Österreich durch die Wartezeiten und schwierigen Terminvergaben stark belastet sind. ÖGK-Hauptversammlungsvorsitzender Moritz Mitterer sieht sich durch die Studie bestätigt, konkrete Maßnahmen der österreichischen Gesundheitskasse fortzusetzen und zu forcieren, um das Gesundheitssystem in Österreich zukunftsfit zu halten.

Initiative +100: Mehr Kassenplanstellen

„Bereits im Juli 2023 wurde die Schaffung von 100 zusätzlichen Kassenstellen angekündigt, dafür gibt es bereits für knapp zwei Drittel Bewerber. Um die Versorgung weiter zu stärken, hat der Verwaltungsrat der ÖGK beschlossen, sich für die Finanzierung weiterer 100 Kassenstellen einzusetzen. „Mehr Ärzte bedeuten auch kürzere Wartezeiten und bessere Versorgung. Wir setzen uns deshalb für eine weitere Stärkung des niedergelassenen Bereichs ein“, erklärt ÖGK-Hauptversammlungsvorsitzender Moritz Mitterer.

Bundesweite Telemedizin: Digitale Gesundheitsversorgung

„Neben der Schaffung neuer Ärztestellen ist die Digitalisierung ein wesentlicher Bestandteil, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Genau aus diesem Grund plant die ÖGK ein bundesweites, zentrales und einheitliches telemedizinisches Angebot zu etablieren. Durch die angestrebte Partnerschaft mit der Gesundheitshotline 1450 und der ‚meineÖGK‘ App wird eine zielgerichtete Patientensteuerung ermöglicht, Wartezeiten reduziert und die Patientenversorgung erheblich verbessert. In Zukunft soll es möglich sein, rasch und idealerweise binnen 24 Stunden einen Online-Arzttermin zu bekommen”, so Mitterer weiter.

Effiziente Terminvergabesysteme: Weniger Wartezeiten

Gemäß der Art. 15a Vereinbarung sollen alle in Österreich lebenden Personen die Möglichkeit zur telefonischen und digitalen Terminvereinbarung über eine neue Plattform erhalten. Vertragsärzte und Spitalsambulanzen sollen ihre verfügbaren Termine in dieses System einmelden, um eine schnelle und effiziente Terminvergabe zu gewährleisten, eine zentrale Terminkoordination zu schaffen und die Wartezeiten weiter zu verkürzen. „Die ÖGK setzt mit diesem umfassenden Maßnahmenpaket besonders auf die Verringerung der Wartezeiten, damit die Versicherten auch weiterhin optimal versorgt werden können“, so Mitterer abschließend.

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Österreichischer Wirtschaftsbund
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