Neuer Merz-Plan: Steuern runter für Eltern und Großeltern | Politik


Die CDU schaltet in den Wahlkampf-Modus!

Mit einem neuen Steuerkonzept (liegt BILD vor) will Parteichef Friedrich Merz (68) Familien entlasten, sollte die CDU die nächste Bundestagswahl gewinnen. Das Besondere: Erstmals sollen auch Großeltern profitieren.

► Konkret geht es um Betreuungskosten für Kinder. Eltern sollen die Kosten künftig stärker als bisher von der Lohnsteuer absetzen können. Beteiligen sich Oma und Opa an Betreuungskosten, profitieren sie auch.

► Unter anderem sollen Eltern bzw. Großeltern je Kind (oder Enkel) bis zu 1800 Euro Ausgaben für Babysitter etc. von der Steuerlast abziehen können. Macht z.B. für ein Ehepaar mit zwei Kindern je nach Einkommen mehrere hundert Euro mehr netto im Jahr.

► Wer z.B. eine Putzfrau beschäftigt („familiennahe Dienstleistung“) soll bis zu 5000 Euro Kosten von der Steuer absetzen können. Bisher sind es maximal 4000 Euro.

► Firmenchefs sollen Mitarbeitern steuerfreie Zuschüsse zur Betreuung von Kindern bis 14 Jahre zahlen können. Bislang sind die Zuschüsse nur für Kinder bis 6 Jahre steuerfrei.

CDU-Chef Friedrich Merz (68) will Familien entlasten

CDU-Chef Friedrich Merz (68) will Familien entlasten

Foto: Britta Pedersen/dpa

Entlastungen sollen auch für Kinder gelten, die ihre Eltern pflegen

Merz will, dass diese Regelungen umgekehrt auch für Kinder gelten, die ihre Eltern pflegen. Bedeutet: Wer z.B. eine Pflegekraft für Mutter und Vater bezahlt, kann je Elternteil bis zu 1800 Euro der Kosten von der Steuer abziehen.

CDU-Finanzexpertin Antje Tillmann (59): „Familien benötigen Zeit füreinander, Raum für ihre Entfaltung und finanzielle Unterstützung.“

Der Steuerzahlerbund begrüßt die Pläne. Verbandspräsident Rainer Holznagel (47) zu BILD: „Die Vorschläge zielen in die richtige Richtung! Eine gute Familienpolitik, die vom Kind bis zum Senior alle im Blick hat, ist sehr wichtig und muss vielmehr diskutiert werden.“

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