Lopatka: Volkspartei steht für Technologieoffenheit und starken europäischen Wirtschaftsstandort


Balance zwischen wettbewerbsfähiger Marktwirtschaft und gelebtem Umwelt- und Klimaschutz notwendig – Neos setzen ihre marktwirtschaftlich-liberale Ausrichtung aufs Spiel

Wien (OTS/ÖVP-PK) „Die Volkspartei steht für Technologieoffenheit und einen starken europäischen Wirtschafts- und Industriestandort“, betont Reinhold Lopatka, außen- und europapolitischer Sprecher der Volkspartei, bei der Debatte zur heutigen Dringlichen Anfrage der Neos an Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher. Die Neos setzen ihre marktwirtschaftlich-liberale politische Ausrichtung aufs Spiel, wenn sie sich dogmatisch an E-Autos klammern und den grünen Verbrenner verteufeln. Lopatka: „Blickt man auf die Fakten, dann zeichnet sich ein anderes Bild. Europa hat durch PKW mit Verbrennungsmotoren gerade einmal einen Anteil von 0,8 Prozent am globalen CO2-Ausstoss. Zudem sei auch die entsprechende Infrastruktur für flächendeckende E-Autos in Europa nicht vorhanden. In Wien gibt es beispielsweise mehr E-Tankstellen als in ganz Rumänien.“

Technologieoffenheit sei der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft, auch bei der Handy-Technologie habe im Jahr 2007 niemand gesagt, „dass Nokia jetzt die höchste Entwicklungsstufe ist“. Es gehe ebenfalls darum, in verschiedene Technologien, wie Wasserstoff oder synthetische Treibstoffe, zu investieren. „Und genau deshalb hat die EU in der Frage Verbrenner/E-Autos gleichzeitig mit der Jahreszahl 2035 auch das Jahr 2026 genannt, um zu evaluieren, ob ein Auslaufen der Verbrennungsmotoren sinnvoll bzw. umsetzbar ist“, hält der ÖVP-Abgeordnete fest. In den letzten fünf Jahren habe man sich in der EU sehr auf den „Green Deal“ konzentriert, nun gelte es, diesen in den kommenden fünf Jahren durch einen Schwerpunkt auf Wirtschaft und Industrie zu ergänzen. „Es geht um eine Balance zwischen einer wettbewerbsfähigen Marktwirtschaft und gelebtem Umwelt- und Klimaschutz. Dafür steht die Volkspartei mit der ökosozialen Marktwirtschaft seit Jahrzehnten, schon lange bevor es die Neos überhaupt gegeben hat“, unterstreicht Lopatka abschließend.

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