Hertha BSC: 2:2 in Dortmund! Herthas U19 träumt vom Meister-Finale | Sport


Gipfeltreffen im U19-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft!

Gastgeber Borussia Dortmund trennt sich im Hinspiel 2:2 gegen Hertha BSC. Kurios: Beide Bundesliga-Staffelsieger treffen schon zum dritten Mal in drei Jahren in der U19-Endrunde aufeinander – beide Male zuvor mit dem besseren Ende für den BVB.

Schon vor dem Spiel schwärmt Lars Ricken (47), der kürzlich vom NLZ-Boss zum Geschäftsführer Sport bei den Profis befördert wurde, bei Sky: „Ich habe selten so viel Qualität auf einem U19-Platz gesehen. Ich finde es cool, mit welcher Mannschaft die Berliner auflaufen. Wir wollen uns mit den Besten messen.“

Denn Hertha-Trainer Oliver Reiß (41) setzt in der Startelf auf viel Zweitliga-Erfahrung, bringt Ibrahim Maza (18), Pascal Klemens (19) und Bence Dardai (18). Tim Hoffmann (19) muss mit Grippe passen.

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Quelle: DAZN

Das erste Tor macht aber der BVB! Der Innenpfostenschuss des starken, deutschen U17-Weltmeisters Paris Brunner (18) rollt Cole Campbell vor die Füße – 1:0 (10. Min.). Da klatscht auch BVB-Profi-Trainer Edin Terzic (41) am Seitenrand begeistert.

Hertha wehrt sich jetzt, doch die auffälligen Maza (45.) und Kapitän Michelbrink (19./24.) scheitern am starken Keeper Lisewski. U18-Nationaltrainer Hanno Balitsch (43) zur Pause: „Wenn Maza am Ball ist, herrscht immer Alarmstufe Rot! Berlin muss aber zu mehr Abschlüssen kommen.“ Vor allem im Strafraum.

Rölke und Bellomo treffen für Hertha im Halbfinale

Nach der Pause stellt Hertha-Trainer Reiß auf noch mehr Offensive (Flügelspieler Jelani Ndi bringt viel Schwung) um, jetzt dominiert Hertha den Ball und der BVB stellt plötzlich auf Konter-Taktik um. Das geht schief.

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Eine Michelbrink-Flanke köpft Hertha-Stürmer Oliver Rölke (1,92m) unhaltbar zum verdienten 1:1-Ausgleich ins Netz.

Es wird noch besser: Maza gibt den Ball scharf herein und der eingewechselte Mittelstürmer Karim Bellomo (18) schießt das 2:1!

Doch der Wahnsinn hat kein Happy End!

In der Nachspielzeit erzielt Dortmund noch ein kurioses Tor. Filippo Mané stochert den Ball aus dem Gewühl knapp hinter die Linie. Der Ball kommt ohne Netzberührung als Bumerang zurück, jetzt schiebt Dortmunds Charles Herrmann den Ball rein. Und jetzt gibt der Schiedsrichter das 2:2.

Montag steigt dann das Rückspiel in Berlin (11 Uhr, Jahnsportpark/live auf Sky).

Hertha oder der BVB – der Sieger trifft im Finale mit großer Wahrscheinlichkeit auf die TSG Hoffenheim, die im anderen Halbfinal-Hinspiel Gastgeber Borussia Mönchengladbach 6:2 vom Platz fegte.

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