“Gemeinsames zuerst”: Manifest gegen Spaltung der Gesellschaft


Mit einem 10-Punkte-Manifest zur “positiven Gestaltung der Zukunft” und gegen “die Spaltung der Gesellschaft” haben sich heute mehrere Hilfsorganisationen, darunter SOS Mitmensch, die Volkshilfe sowie Diakonie und Amnesty International, an die heimische Politik gewandt.

Laut Zeynep Buyrac, der Vorsitzenden von SOS Mitmensch, befinde sich die Demokratie aktuell auf dem “Scheideweg”. Politische Kräfte, die “Spaltung vorantreiben”, würden sich im Aufwind befinden. Befeuern würden die Spaltung vor allem soziale Medien. Eine “konfliktfreie Gesellschaft” sei zwar “eine Illusion”, es müsse aber immer “der Menschenwürde ein großes Gewicht gegeben werden”.

Laut Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich, werde derzeit “wieder ganz unverhohlen über Massendeportationen” gesprochen. Scharfe Kritik übte Fenninger an der Debatte über den von der ÖVP geprägten Begriff der Leitkultur. “Kultur schließt nicht aus, sondern alles ein.”

“Vielfalt macht uns stark”

Shoura Hashemi, Geschäftsführerin von Amnesty International, beschrieb die Debattenkultur als verkommen. Das Gegenüber sei aber nicht der Feind. Es sei die Vielfalt, die uns stark mache. Manche Menschen würden etwa gar nicht wahrnehmen, dass sie in Algorithmen der sozialen Medien gefangen seien. Hashemi forderte einen “offenen Diskurs”, bei dem die Meinung anderer “ausgehalten” werde.

Das Manifest “Das Gemeinsame zuerst” beinhaltet zehn Forderungen und kann online unterzeichnet werden.

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