Erstes Kennenlernen – Staatsbesuch in Kärnten: Präsidentin traf Kaiser



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Trister hätten die Aussichten nicht sein können: Regen und nur 14 Grad Mitte Mai — dem Wetter zum Trotz verlief das Arbeitsgespräch zwischen der slowenischen Präsidentin Nataša Pirc Musar und Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) aber „amikal“.

Es war das erste offizielle Zusammentreffen der beiden Politiker, ein erstes Kennenlernen: „Wir haben die Fortschritte, die es in der Entwicklung der zweisprachigen Bevölkerung in Kärnten gab und gibt, besprochen und uns mit zukünftigen Entwicklungen auseinandergesetzt.“„Insbesondere Sprache und Sprachförderung sind wichtig, wir haben weitere Schritte gesetzt, um den zweisprachigen Pädagogen im Bereich der Kindergärten das Wirken zu erleichtern“, fasst Kaiser zusammen.„Dank gilt Österreich“„Nachbarschaftliche Zusammenarbeit, die auf Vertrauen basiert“ sei ihr besonders wichtig, betonte Pirc Musar, die an die verheerenden Überschwemmungen in Slowenien im letzten Sommer erinnert: „Österreich war eines der ersten Länder, das uns enorm geholfen hat, dafür sind wir dankbar. Vor allem mit Kärnten sind wir infrastrukturell und wirtschaftlich zunehmend verflochten.“Anschließend ging es für die Politiker übrigens auf die Festakademie des Slowenischen Gymnasiums, wo das 25. Jubiläum der dreisprachigen Julius-Kugy-Klasse gefeiert wurde, in der auf deutsch, slowenisch und italienisch unterrichtet wird. „Eine solche Investition in Bildung ist eine Investition in den Frieden“, gratulierte der LH zum Geburtstag.

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