Eintrag ins Goldene Buch: Salman Rushdie im Hamburger Rathaus | Regional


Hamburg – Ein starker Kämpfer für die Meinungsfreiheit!

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD, 58) hat den britisch-indischen Schriftsteller Salman Rushdie am Montag zu einem Gespräch im Rathaus empfangen.

Der in Mumbai geborene 76-Jährige zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart.

Bei der Unterredung in Hamburg sei es um die Auswirkung aktueller Konflikte wie dem Gaza Krieg auf die Gesellschaft und den Einsatz Rushdies für Meinungsfreiheit und interreligiösen Dialog gegangen, hieß es aus der Senatskanzlei. Im Anschluss an das Treffen trug sich der 76-jährige Autor, der im vergangenen Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden war, ins Goldene Buch der Stadt ein.

Eintrag in das Goldene Buch der Hansestadt Hamburg. Salman Rushdie (F., li.) und Bürgermeister Peter Tschentscher

Eintrag in das Goldene Buch der Hansestadt Hamburg. Salman Rushdie (F., li.) und Bürgermeister Peter Tschentscher

Foto: BREUEL-BILD/CNTV

Rushdie war 1981 mit dem Roman „Mitternachtskinder“ international bekannt geworden. 1989 rief der damalige iranische Revolutionsführer Ayatollah Chomeini wegen des Romans „Die satanischen Verse“ zur Ermordung des Autors auf.

Im August 2022 hatte der 24-jährige Hadi M. aus New Jersey bei einer Veranstaltung in New York (USA) auf den Autor eingestochen und ihn dabei lebensgefährlich verletzt.

Rushdie überlebte, verlor aber sein rechtes Auge und erlitt weitere schwerste Verletzungen.

Die Verarbeitung des Attentats hat der 76-Jährige auch in seinem jüngst erschienenen Buch „Knife – Gedanken nach einem Mordversuch“ thematisiert.

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