Drama in London: Britischer Boxer (29) stirbt nach Profi-Debüt | Sport


Die Box-Welt unter Schock.

Der britische Boxer Sherif Lawal (29) ist nach einer Niederlage bei seinem Profidebüt in London gestorben.

Tragisch: Lawal ging in der vierten Runde eines geplanten Sechs-Runden-Kampfes im Mittelgewicht am Sonntag im Harrow Leisure Centre nach einem Schlag seines Gegners Malam Varela (33) auf die Schläfe zu Boden, verlor offensichtlich sogar das Bewusstsein.

Der Ringrichter brach den Kampf ab, damit sich die Sanitäter um Lawal kümmern konnten. Die englische Zeitung „The Sun“ zitiert Augenzeugen des Unglücks. Die beschreiben, dass die Ärzte im Ring eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführten und rund 20 Minuten um das Leben des Boxers kämpften, bevor dieser in das nahe gelegene Northwick Park Hospital gebracht wurde. Wenig später wurde der Sportler von den Ärzten für tot erklärt.

Der englische Box-Verband verlieh auf X seiner Trauer Ausdruck: „Das British Boxing Board of Control spricht der Familie von Sherifdeen Lawal sein Beileid aus, nachdem er nach seinem Boxkampf am Sonntag auf tragische Weise verstorben ist. Die Gedanken aller am Boxsport in Großbritannien Beteiligten sind in dieser schweren Zeit bei ihnen.“

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Teaser-Bild

Quelle: BILD

Lawal war seit dem Jahr 2018 Boxer. Er beendete seine Amateurkarriere und gab Anfang des Jahres bekannt, dass er Profi werden möchte. Damals sagte Trainer CJ Hussein, der auch Tyson Furys Gegner von 2009, John McDermott, trainierte: „Ich denke, das Profi-Boxen liegt Sherif perfekt, er hat das Talent, ein großartiger Mittelgewichtler zu werden.“

Nun endete diese Karriere auf tragische Weise mit dem Tod von Sherif Lawal.

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