Die EU löst unsere Probleme nicht


Bitte es mir nicht übel nehmen, aber angesichts der Skurrilität der Lesermeinung von Herrn Denifl (SN, 8. Mai) scheint es mir angebracht, die Dinge etwas überspitzt auf den Punkt zu bringen:

Wenn manch einer meint, selbst in der heutigen Zeit die EU immer noch verherrlichen zu müssen, so soll es so sein. Doch wenn es ins Absurde abgleitet, ist Widerspruch dringend angezeigt. In dem besagten Brief wird es so dargestellt, als hätte uns in Österreich erst die EU eine Religionsfreiheit, ein gutes Gesundheitssystem, Pressefreiheit, Kinder- und Frauenrechte und Wohlstand gebracht. Es ist schon grotesk, diese positiven Aspekte der EU-Mitgliedschaft anzudichten, weil all dies gab es hierzulande längst vor 1995.

Ganz im Gegenteil, damals bedurfte es in Österreich noch keiner Sozialmärkte oder wie die jüngsten Medienberichte immer wieder aufzeigen: Die Armut in Österreich wächst und wächst …


Adolf Baumgarten, 2872 Schaueregg

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