Boxen: Vater von Tyson Fury geht auf Team Usyk los – Blutiger Kampf in Hotel-Lobby! | Sport


Im Ring soll es eigentlich erst am Samstag so richtig knallen – EIGENTLICH!

Doch jetzt ist es schon fünf Tage vor dem Mega-Kampf zwischen Tyson Fury (35) und Oleksandr Usyk (37) zu einer ersten Auseinandersetzung gekommen. Am Montagmittag gab es in einem Hotel in Riad (Saudi-Arabien) eine Rangelei zwischen den Teams beider Star-Boxer.

Im Mittelpunkt: Fury-Vater John (59)! In mehreren Instagram-Videos ist zu sehen, wie er auf zwei Mitglieder des Usyk-Teams losgeht. Erst steht er mit einem Mann Stirn an Stirn, brüllt dabei immer wieder „Fury, Fury“, dann ist zu sehen, wie Fury einem weiteren Mann einen Kopfstoß verpasst. Bei dem Angriff hat sich der Tyson-Papa einen Cut an der Stirn zugezogen. In einem zweiten Clip muss er blutüberströmt von zwei Bodyguards davon abgehalten werden, einen weiteren Angriff zu starten.

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Offenbar hatte sich Fury senior von „Usyk, Usyk“-Sprechchören provoziert gefühlt. Kurz nach der Auseinandersetzung entschuldigte sich Fury auf dem YouTube-Kanal „Seconds Out“ so: „Die Emotionen und Spannung ist hoch. Die Leute verstehen nicht, dass wir echte Kämpfer sind. Was mir wichtig ist, ist der Respekt vor meinem Sohn und den haben diese Leute nicht gezeigt.“

Der Fury-Vater ist in der Box-Welt bekannt für sein aggressives und extrovertiertes Auftreten. Im August 2023 warf er auf einer Pressekonferenz Tische durch die Gegend, ging auf den Gegner seines Sohnes Tommy (25/boxt ebenfalls los).

Tyson Fury (l.) mit seinem Vater nach dem Vorfall im Hotel

Tyson Fury (l.) mit seinem Vater nach dem Vorfall im Hotel

Foto: picture alliance / empics

Größter Box-Kampf seit 1999

Das Knaller-Duell zwischen Fury und Usyk gilt als der größte Schwergewichtskampf dieses Jahrtausends. Einer von beiden wird den Ring in der Nacht auf Sonntag mit allen vier großen WM-Gürtel (WBA, WBC, IBF und WBO) verlassen.

Den letzten großen Vereinigungskampf hatte es im März 1999 in New York (Madison Square Garden) zwischen Lennox Lewis (58) und Evander Holyfield (61) gegeben.

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