2800 Taten im März: Gewalt an deutschen Bahnhöfen explodiert! | News



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Berlin – Es wird immer gefährlicher an deutschen Bahnhöfen!

Im März 2024 haben die Beamten der Bundespolizei mehr als 2800 Gewaltdelikte registriert. Das entspricht einem Anstieg um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (2340 Fälle). BILD liegt die interne Statistik der Behörde vor.

Beängstigend: Die meisten Gewaltdelikte, z. B. Körperverletzungen, ereigneten sich laut Statistik auf Bahnanlagen (2300 Fälle). Schockierend sind dabei auch die Zahlen von Sexualdelikten: Im März gab es 213 Fälle, was ein Anstieg von mehr als 37 Prozent im Vergleich zum März 2023 bedeutet. Allein 178 Vorfälle gab es auf Bahnanlagen – ein Plus von 48,3 Prozent.

Klartext zu den Schockzahlen gibt’s von Heiko Teggatz, dem Bundesvorsitzenden der Bundespolizeigewerkschaft DPolG: „Es darf nicht sein, dass Bahnhöfe zu Angst-Räumen für Frauen werden. Frauen müssen in Deutschland sicher reisen können. Die Gefahr Opfer zu werden, steigt jeden Monat weiter an, Innenministerin Nancy Faeser muss endlich aufwachen“, sagt er zu BILD.

Und weiter: „Es liegt nämlich auch daran, dass uns immer noch Tausende Beamte fehlen, die uns schon vor Jahren fest zugesagt wurden. Und die Bürgerinnen und Bürger, die Reisenden an den Bahnhöfen, müssen das jetzt ausbaden!“

Die Zahlen der Behörde sprechen auch für Februar eine deutliche Sprache: So gab es im zweiten Monat dieses Jahres mehr als 2700 Gewaltvorfälle – rund 17 Prozent mehr als im Vorjahr (2300 Fälle)! Im Januar ist die Zahl mit etwa 2600 Fällen auf dem Niveau des Vorjahres.

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