100.000 Euro Kosten – Notfallplan soll Linzer künftig vor Hitze schützen



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Der Klimabeirat gab grünes Licht für die Ausarbeitung eines Maßnahmenpakets, um gefährdete Personen vor den steigenden Temperaturen in der Landeshauptstadt zu schützen. Die Umsetzung des Hitze-Notfallplans soll bis 2025 erfolgen.

Nach 2018 war das vergangene Jahr für Linz das zweitwärmste Jahr der Geschichte. Insgesamt waren 236 Tage heißer als im langjährigen Mittel der letzten knapp 30 Jahre.Zwei der drei Hitzewellen dauerten sogar jeweils mehr als 14 Tage. „Die Messungen machen einmal mehr deutlich, mit welcher Geschwindigkeit die Klimakrise voranschreitet. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um den klimagerechten Umbau unserer Stadt voranzutreiben. Unter der Hitze und überhöhten Temperaturen leiden wir alle“, so Klimastadträtin Eva Schobesberger (Grüne).100.000 Euro KostenFür Erleichterung hat bei ihr nun das grüne Licht des Klimabeirats für einen Hitze-Notfallplan gesorgt. Das Projektvorhaben wurde als förderungswürdig bewertet. Deshalb darf es mit rund 100.000 Euro aus dem städtischen Klimafonds finanziert werden. Die Erarbeitung soll bis Mitte nächsten Jahres erfolgen.„Stadtplan kühler Orte“Hauptziel ist es, hitzebedingte und UV-bedingte Erkrankungen und Todesfälle durch Prävention zu vermeiden. „Dabei darf es weder gesundheitliche, soziale noch kulturelle Barrieren geben, und der Plan muss mit den Zielen des Klimaschutzes und der Klimawandelan-passung im Einklang stehen“, so Schobesberger.Wichtig sei es, vulnerable Personengruppen zu identifizieren, Kühlzentren zu schaffen und einen „Stadtplan kühler Orte“ zu entwickeln sowie alle relevanten Akteure bestmöglich zu vernetzen.

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